Jiko

so nennt man hier den Ofen. Inzwischen gibt es wieder zwei Nepal-Jikos mehr in Kenia. Hinter uns liegen zwei arbeitsreichee Tage, nicht zuletzt deshalb weil wir in einer Community auf der anderen Seite von Ol Pejeta tätig waren. Es dauert allein schon 1,5 Stunden bis wir Withare auf der Westseite der Conservancy erreichen. Ol Pejeta ist nicht eben klein! Dort erwarten uns Jane und die Frauengruppe von Withare.

Wir sind noch nicht ganz ausgestiegen, schon werden wir mit Fragen überhäuft. Jeder unserer Schritte wird aufmerksam registriert. Beim Bau des Ofens herrscht in der Kochhütte drängende Enge. Keine der Frauen will sich einen Handgriff entgehen lassen. Zum Glück sorgt Katharina für Entlastung indem sie kurzerhand die Ofenmacher-Videos und Präsentationen auf dem Laptop vorführt. Die Begeisterung für die „neue Technik“ ist überwältigend.

Zwischendurch müssen Peter und ich mit lehmverschmierten Händen Teetassen entgegennehmen und leeren. Auch eine Mittagspause mit landestypischen Hühnereintopf ist obligatorisch. Nach Fertigstellung des Ofens gibt’s noch eine Verabschiedung mit Ansprache und Gesang. So dauert es fast bis zur Dämmerung bis wir uns wieder auf den Heimweg machen können. Andererseits ist es auch nicht langweilig, spät am Tag durch die Wildlife Area zu fahren und zu staunen, wer da so alles unterwegs ist.

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